Casa Payer

Was tun?

Der Samstag ist dem Brot backen gewidmet. Du kannst mitmachen bei der Zubereitung des Teiges für Brot und Pizza, die wir anschließend im Holzofen backen. Die geschmacklich hervorragende Pizza servieren wir am Abend, wenn Ihr Euch dafür anmeldet.

Nur einen Kilometer entfernt befindet sich die Sternwarte Urania, die kulturelle Veranstaltungen, Führungen und sowohl fachlich kompetente als auch gesellige Sternstunden anbieten. Zu den bekannteren Besuchern zählt der Astronaut Paolo Nespoli.

Eine weitere „Perle“ ist die Webschule von Matteo Salusso, sowohl für Neulinge als auch für Erfahrene, die traditionelle und ethnische Techniken kennenlernen oder vertiefen möchten. Er baut und verkauft beeindruckende Webrahmen und -stühle. Und hast Du jemals schon daran gedacht Brennnesselfaser zu verweben?

Um die Natur aus dem Reich des Wassers zu erleben, wende Dich an Francesco! Free Flow heißt seine Kayakschule, als Lehrer von internationaler Bekanntheit bietet er auch Rafting Touren an.

Das Heilkundeinstitut Rudy Lanza in Luserna San Giovanni, ganz in unserer Nähe, ist herausragend auf italienischem Gebiet.

In Torre Pellice widmet sich die Gallerie Tucci Russo zeitgenössischer Kunst und Künstlern aus der ganzen Welt.

Das Schöne an Casa Payer ist, dass Du mitten im Grünen bist, keine berühmten Ausflugsziele oder Touristen anziehende Namen, sondern ein etwas entlegenes, wieder zur Wildnis zurückgekehrtes Gebiet, seit die Landwirtschaft die einfacher zu bewirtschaftenden Felder in der Ebene bevorzugt.
Die Lage in der sanften Hügellandschaft ermöglicht Spaziergänge für jedermann. Der Wildbach Chiamogna, der als Zeichen seiner ausgezeichneten Wasserqualität von Süßwasser Flusskrebsen bewohnt wird, begleitet Dich auf einigen von ihnen: stromauf- oder stromabwärts?
Es gibt zwei Rundwege, die sich auch zur Geh-Meditation eignen.

Eine bunte geologische Vielfalt charakterisiert unsere Wälder, in denen sich bis heute Spuren einer alten Graphitmine finden lassen: Du kannst Splitter sammeln und damit schreiben!

Dieses ist eines der Waldenser Täler, deren Geschichte sich oft an Naturschauplätzen zugetragen hat, die heute davon erzählen, wie zum Beispiel die “Gheisa ‘dla Tana“, eine Felsgrotte, wo zu Zeiten der Flucht vor Verfolgungen der protestantische Gottesdienst im Geheimen abgehalten wurde. Mit Leuchtfeuern am 17. Februar wird der Anerkennung der Bürgerrechte für die Waldenser im Jahre 1848 gedacht: Wie Sterne erleuchten unzählige Feuer das ganze Tal. Die kleinen „Beckwith-Schulen“, die sich auf dem gesamten Territorium verteilten, brachten die Beschulung in jeden Weiler. Das Pellice Tal ist eines der kürzesten im alpinen Bogen und dies sorgt für den besonderen Gemeinschaftssinn: leicht erreicht man auch die Orte im Hochtal.

In den Hauptflüssen Pellice, Angrogna und Luserna findet man zahlreiche beliebte „Tumpi“, natürliche Becken, die sich in den Fels gehöhlt haben, wo man baden, sich vom Strudel massieren lassen und in einige hineinspringen kann. Die bekannteste Wanderung ist die zur Hochebene “Conca del Prà”, den Flusslauf des Pellice aufwärts bis zu den Quellen, wo man von einer weitläufigen Hochebene aufgenommen wird, die rings umgeben von den Bergen ist, die die Grenze zu Frankreich darstellen.
Das „Tal der Unbesiegbaren“ ist unser liebstes Ausflugsziel, entlang dem Flusslauf des Subiasco inmitten einer ständig sich wandelnden Felsszenerie.

Außerhalb des Tals besichtigen wir gerne den Park des Schlosses von Miradolo, oder gehen in den verwinkelten Straßen Saluzzos spazieren. Den Rest werdet Ihr selbst entdecken…