Das Nichts Tun

Eine hochwirksame, regenerative Therapie

Es ist ein Tun ohne Erwartungen, ist ein sich aus den Gewohnheiten heraus Lösen, den Blickwinkel Ändern. Müßiggang und Kontemplation sind ein Teil davon, sie sind Essenz für Kreativität und Veränderung, die mit der Erholung des Schlafes erwachen, gesunden und „erleuchten“.
Das Nichts Tun kann Gefühle von unbegründeter Freude hervorrufen, Momente wundersamer Heiterkeit, Erstaunen, Inspiration, Taumel, macht nicht süchtig und ist kostenlos, aber … man darf nichts erwarten. Barfuß Laufen ist ein grundlegender Bestandteil der Therapie, stellt den Kontakt zur Erde und uns selbst wieder her, ist Sinnesfreude, befreiend, gibt innere Sicherheit: auf der Wiese im Morgentau, auf den Steinen, auf den weichen Waldwegen, im kalten Wasser des Bergbaches, im Herbstlaub…pass nur auf die Igel der Kastanien auf!

Hilfreich kann auch die Kontemplation des Gartens sein, gemeinsam Brot zubereiten, sich die Sonne auf den Bauch scheinen und wärmen lassen, mit den Füßen im Wasser dem Bachrauschen lauschen, wieder Wildsammler wie früher werden und wilde Johannis-, Walderd-, Brom- und Heidelbeeren direkt von der Pflanze kosten, mit geschlossenen Augen die Kräuter riechen, Frieden mit der Natur schließen, nur ein wenig vegan denken, das Urteil auflösen, sich vergeben, das Wetter so genießen, wie es ist, Bogen schießen, ganz still stehen und auf die Tiere des Waldes hören, Castaneda nochmals lesen, „Der große Weg hat kein Tor“ von Masanobu Fukuoka lesen, nachts im Wald spazieren, sich in den Hängematten zwischen den Birken wiegen, sich mit der Urkraft der Steine verbinden, unbeobachtet Bäume im Wald umarmen, unauffindbar sein, die Sterne beobachten ohne ihnen Namen zu geben, ohne Ziel spazieren bis sich die Gedanken lösen….
Luca anrufen, dass er Euch wieder aufsammle.

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